Gemeinsam mit der Naturschutzorganisation Naturefund und der solidarischen Landwirtschaft Crowdsalat aus Dülmen brachten die Initiatoren Menschen zusammen, die sonst nur selten Zugang zu Gartenarbeit und Naturerlebnissen haben. Dazu gehörten Menschen mit Fluchterfahrungen ebenso wie Familien aus unterschiedlichen kulturellen Hintergründen oder aus sozial benachteiligten Lebenssituationen.
Beim gemeinsamen Pflanzen, Pflegen und Ernten von Salat, Möhren und Kartoffeln entstand ein lebendiger Ort des Austauschs. Hier lernten die Teilnehmer voneinander – über nachhaltigen Gemüseanbau, über Lebensmittel und über traditionelle Anbaumethoden aus verschiedenen Regionen der Welt. Sprach- und Kulturgrenzen wurden dabei ganz selbstverständlich überwunden. Mehr als 40 Gäste folgten der Einladung und trafen auf rund 25 Mitglieder der solidarischen Landwirtschaft auf dem Acker. Viele dieser Kontakte bestehen bis heute fort und verbinden Initiativen aus Coesfeld und Dülmen in einem wachsenden Netzwerk der gegenseitigen Unterstützung.
Auch Danny van Leuven unterstreicht die Bedeutung solcher Initiativen: „Gemeinsam zu gärtnern bedeutet mehr als Gemüse anzubauen. Es schafft Begegnungen, stärkt das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und verbindet Menschen mit der Natur. Projekte wie dieses zeigen, wie einfach Integration, Umweltbildung und Lebensfreude zusammenfinden können.“
Wer sich von diesem Projekt inspirieren lässt und ein eigenes Beet anlegen möchte, findet die Kräuter von LA’BiO! auch in den Gartencenter Meckelburg-Filialen.
LA’BiO! unterstützt Naturefund bereits seit 2008 und hat mit über 800.000 Euro zahlreiche Projekte zum Schutz von Natur und Artenvielfalt gefördert. Mit seinem Engagement möchte LA’BiO! zeigen, wie Naturprojekte Brücken bauen können – als Orte des Lernens, des Teilens und des gemeinsamen Erlebens. Das Gartenprojekt steht beispielhaft dafür, wie nachhaltige Landwirtschaft und gesellschaftliche Verantwortung Hand in Hand gehen können.
